Männer mögen keinen Mama-Sex


Ja, Männer brauchen es auch, Mal anlehnen zu können und nicht zu führen. Sie haben die weiche Seite, genauso wie die dominante Art. Alles ist in beiden Geschlechtern drin, das ist Natur gegeben.

Doch ist es wirklich so, dass Männer hauptsächlich den machohaften Teil des Sex’ mögen?

Sind alle Weicheier, die Slow-Sex und Tantra lieben?

Mitnichten! Meine Erfahrung im privaten sowie im beruflichen Bereich ist, dass Menschen die beide Seiten bewusst ausleben, ein erfüllteres Sexleben haben. Wer dagegen nur Porno-Bumsen mag, hat zwar erfolgreichen Druckabbau, aber keine erfüllte Sexualität im tieferen Sinn.


Leider wird durch die Pornografie und das verfälschte Männerbild oft propagiert, dass kraftvolles Stossen der Gattin als Männlich erachtet wird. Auch das Glied muss hart und gross sein. Ach welch Schwachsinn!

Wenn nur dies Männlich ist, dann bin ich froh, mag ich auch verweichlichte Typen. Denn meine besten Sexerlebnisse hatte ich, wenn ich mit Männern intim wurde, die sich der Erotik hingaben. «Sex» wird für viele nur als Lustabbau erachtet. «Geil» als Stichwirt. Doch wer echten Sex, der das Herz nährt erleben will, muss bereits sein auch andere Facetten zu leben. Das braucht mitunter Mut. Den nicht alle haben sich oder dem Gegenüber gestattet auch andere Rollen wahrzunehmen. Nein, nicht zu spielen, sondern authentisch zu erleben.


Weiter auf diese Rollen gehe ich in meinem Buch «Wenn der Gorilla das Einhorn p***» ein, welches Anfang Dezember erscheint. Vorbestellen kann man es bereits hier.


Doch was bedeutet Mama-Sex?!

Nun, wenn man Männer in einer werte freien Runde befragt, was sie sich für Sex wünschen, kommen folgende Essenzen heraus:

Männer wollen Sex mit einer Frau, die begehrenswert ist. Das ist nicht direkt auf den Körper bezogen, da gibt es schliesslich so viele Vorlieben wie Körperfiguren. Doch Männer wollen im Allgemeinen keinen Sex mit einer Person, die sie im Bett bemuttert. Sie wollen Sex wo man frei ist. Ungestüm, roh, direkt, Kraftvoll. Aber auch ruhig, sinnlich, romantisch.

Sie wollen nicht das Gefühl haben, dass sie mit einer Mama im Bett schmusen. Natürlich mögen sie es, anzulehnen. Doch besteht ein grosser Unterschied zwischen bemuttert werden und geführt zu werden. Die Kontrolle abzugeben und als vollwertige, männliche Person wahrgenommen und verführt zu werden.

Selbst wenn jemand auf reifere Frauen steht, heisst das nicht, dass er Mama-Sex möchte.

Fürsorge und wie ein Kind behandelt werden ist nicht dasselbe. Bei Mama-Sex bricht die Erektion schnell zusammen.


Männer wollen von einer Frau oder ihrem Partner geführt werden und sich fallen lassen. Aber nicht bekuschelt und verhätschelt. Sie wollen wahrhaftigen Sex erleben, der nichts mit Bussis und Verniedlichung zu tun hat. Und das geht, auch ohne zu «verweichlichen».


Genauso wenig wollen Frauen als dominante Emanzen gelten, wenn sie die Führung übernehmen.

Ach wie es mich genervt hat, wenn ich die Führung authentisch übernommen habe im Bett und ein Spruch a la «harrr, die Gebieterin! Ich bin willig Folge zu leisten» kommt. Ist das nötig?! Klappe und loslassen.


Allgemein sind Sprüche im Bett manchmal echte Lustkiller. Insbesondere Männer mögen das weniger. Nichts gegen Dirty Talk (Podcast Sendung «Zwischen den Schenkeln» auf YouTube und über all wo’s Podcasts gibt, zusammen mit Kevin Rehberg ab Freitag 03.12.21 online). Aber ey, bitte nicht im Bett...


Reife

Letztens wurde mit in Social Media mitgeteilt, dass ich als reifere Frau sehr attraktiv wirke. Ich musste lachen, denn offenbar gelte ich mit 37 Jahren als «reifere Frau»… Nun, das Phänomen der MILF (Mütter 50+), also Frauen reiferen Alters, haben teils eine Anziehungskraft auf jüngere Männer. Diese wollen auch nicht bemuttert werden, aber haben sexuelle Gelüste mit erfahrenen Frauen intim zu werden. Diese würden nicht den lapidaren Sprich «auf alten Pfannen lernt man kochen» verwenden. Dies wäre enorm unpassend.


Interessanterweise höre ich von Männer 50+, dass sie kein Interesse haben, mit «alten Schachteln», die gleich alt sind wie sie, Sex zu haben.

Ist doch seltsam: jüngere Männer stehen auf 50+, aber wenn sie dann selbst in diesem Alter sind, wollen sie lieber 30jährige…?! Davon kann ich ein Liedchen singen, dass Männer ab 40, oder eben 50+ auf Frauen U40 stehen. Naja, hat wohl etwa mit Ego zu tun…

Was wollen Männer wirklich im Bett?! Sende mir deine Gedanken dazu. Denn genau darum geht es: in sich hinein fühlen, sich Gedanken machen und kommunizieren.

Ich freue mich auf deine Nachricht.

PS: nein, keine detaillieren Storys wie du eine Dame leckst. Mehr deine Bedürfnisse im übergeordneten Sinn…


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